Ich habe einen Rasenmäher
Ich habe einen Benziner Rasenmäher bekommen, gratis.
Und das weil er nicht laufen wollte.
Etikettiert von OBI, mit einem Tecumseh Vantage 35 Motor.
Rasenmäher mit dem Tecumseh Vantage 35 Motor sind sehr weit verbreitet. Der kleine Tecumseh ist sogar einer der populärsten Kleinmotoren, weltweit.
Aber dieser blöde Rasenmäher springt nicht an!
Der Start-Stop Hebel hat sich bewegen lassen, und hat ein sichtbares Öffnen und Schließen am Motorgehäuse bewirkt.
Trotzdem, der Rasenmäher startet nicht.
Ein typisches Startproblem, in einem typischem Kleinmotor.
Höchstwahrscheinlich ist der Vergaser verstopft weil es heißt „es ist immer der sch**ß Vergaser“.
Jeder Motor braucht diese 5 Dinge
Normalerweise spricht man von 5 Dingen, die ein Motor braucht, um zu starten und laufen.
Nr. 1 ist Benzin, oder etwas brennbares.
Nr. 2 ist Luft, die mit dem Benzin zusammen das Gemisch ergibt.
Nr. 3 ist Kompression, die das Gemisch zündbar macht.
Nr. 4 ist eine Zündfunke, die das Gemisch zum Explodieren bringt.
Nr. 5 ist Öl im Motorraum, um den Motor zu schmieren (wenn er läuft).
Es ist doch der sch**ß Vergaser
Wenn alle dieser 5 o.g. Dinge vorhanden sind, und der Motor trotzdem nicht anspringt, dann ist das Problem wahrscheinlich mit Nr. 6 verbunden:
Nr. 6 ist einen sauberen Vergaser, der das Gemisch korrekt reguliert und durchlässt.
Wenn alle dieser 6 Dinge vorhanden sind, und der Motor trotzdem nicht anspringt und läuft, dann ist das Problem wahrscheinlich mit Nr. 7 verbunden:
Nr. 7 ist Timing… was, wie alles im Leben, von essentieller Bedeutung ist. Sprengt aber diesen Beitrag weil etwas für Mechaniker und bedeutet Polrad abziehen, Halbmond (oder Schwungradkeil) auf der Kurbelwelle ersetzen etc.
1. Schritt – Benzin erneuern
Benzin geht irgendwann mal schlecht. Das ist halt so. Danach wird er nicht mehr brennbar bzw. extrem schlecht brennbar.
Der erste Schritt ist deshalb immer den Benzin (in einem nicht startenden Motor) auszutauschen.
Sowohl der Benzin im Tank, als auch der Benzin im Vergaser muss entfernt werden, und durch neuen ersetzt werden.
Dazu den Schlauch vom Tank abziehen, und den Benzin in einem Schüssel sammeln.
Entweder entsorgen, oder später peu a peu dem guten Benzin im Tank beimischen.
Unter dem Vergaser gibt es eine gefederte Entleerungsschraube, um den Benzin aus dem Vergaser zu bekommen. Eindrücken (also nach oben schieben) und der Benzin läuft aus. Hier ebenfalls den Benzin sammeln, oder in Kuchenrolle aufsaugen (die Menge ist vergleichbar mit der Menge, die in einem Eierbecher passt).
Nebenbei sei erwähnt, dass sowohl Tank als auch Vergaser über den Winter leer sein sollten!
2. Schritt – Luftweg befreien
Der Motor im Rasenmäher verbrennt ein Gemisch aus Benzin und Luft. Die Luft wird durch einen Filter eingesaugt, sodass kleine Partikeln nicht in den Vergaser, oder gar den Motorraum oder Zylinder gelangen.
Der zweite Schritt ist deshalb immer den Luftweg kontrollieren.
Für den Anfang reicht es, den Filter auszubauen und eine Sichtkontrolle des Luftwegs zu machen.
Das Gehäuse ist mit zwei einfachen Laschen festgehalten. Entweder einen Schraubendreher oder ähnliches verwenden, und das Gehäuse nach oben anziehen.
In meinem Falle, gab es gar keinen Filter, sondern nur das leere Gehäuse… die meisten Filter sind aus entweder Schaumstoff oder Papier.
3. Schritt – Kompression testen
Das Gemisch aus Benzin und Luft wird komprimiert, um es zündbar zu machen, so dass die Zündfunke zu einer kleinen Explosion im Zylinder (im Motorraum) führt, und der Motor läuft.
Der dritte Schritt ist deshalb immer die Kompression testen, durch entweder:
A. Seilzug ziehen und fühlen ob es einen Widerstand gibt
B. Zündkerze ausbauen und Daumen ans Kerzenloch fest halten, dann Seilzug ziehen (lassen)
C. einen Kompressionstester statt Zündkerze einbauen und mehrmals am Seilzug ziehen
4. Schritt – Zündfunke kontrollieren
Das Gemisch aus Benzin und Luft wird komprimiert und kann (und möchte) explodieren… es wartet ja nur auf die richtige Zündfunke.
Der vierte Schritt ist deshalb immer die Zündung kontrollieren, was normalerweise und gerne als „Zündkerze“ kontrollieren verstanden wird… (im Gegenzug zum Kerzenstecker, oder Zündungskabel, oder sogar Zündungsspule kontrollieren).
Die Zündkerze kann man leicht kontrollieren – man braucht allerdings eine zweite Person als Beobachter oder eine Videoaufnahme, um die Zündfunke zu sehen.
Die Zündkerze wird ausgeschraubt, in den Kerzenstecker gesteckt, und die Spitze der Kerze an den Motor angelehnt. Bitte nicht mit der Hand festhalten – hoher Stromschlag-Gefahr. Danach den Startseil ziehen.
5. Schritt – Ölstand messen
Wenn der Motor läuft braucht er einen Schmiermittel… und dafür ist Öl da.
Der fünfte Schritt ist deshalb immer den Ölstand messen. Dazu den Deckel ausschrauben und reingucken, oder den Messstab säubern, wieder reinstecken, rausholen und ablesen.
Öl vorhanden? Gut!,
Öl nicht vorhanden? Dann nachfüllen, wenn zur Hand.
SAE Motorenöl gehört hier drin.
6. Schritt – Vergaser (einfach)
Der Vergaser ist quasi das Nadelohr der gesamten Konstruktion, und bildet ein fein abgestimmtes Element, das sehr leicht verdreckt wird.
Der sechste Schritt ist deshalb immer den Vergaser säubern, so dass der das Gemisch korrekt regulieren und durchlassen kann. Diese Vergaser-Arbeiten sind aber super fummelig, und sind die wahren Gründe warum die meisten Rasenmäher weiter verkauft oder sogar entsorgt werden… weil die meisten Menschen diese Arbeiten nicht können oder wollen oder kennen.
Um mein Leben einfach zu machen, habe ich mit dem kleinsten Hilfe-Schritt angefangen, nämlich die untere Schraube rausgeschraubt und dafür gesorgt dass das Mini-Loch in der Schraube nicht verstopft sei.
Es lohnt sich jetzt, diese Schraube wieder einzuschrauben und einen Startversuch zu wagen. Weil sehr oft ist es genau dieses klitzekleine Loch in der Schraube, welche die Startprobleme verursacht.
6. Schritt – Vergaser (fortgeschritten)
Jetzt wird es nicht wirklich fortgeschritten, sondern eher fummelig weil einiges von diesem Tecumseh Rasenmäher zuerst abmontiert werden müsste, bevor man an den eigentlichen Vergaser kommen kann.
Das erste was abkommen muss, ist der Benzintank, was einfach in die große Abdeckung eingesteckt wird. Einfach nach oben ziehen und auf dem Rasenmäher zur Seite lehnen.
In meinem Falle, musste der Auspuffschutz nicht vorher entfernt werden (zwei kleine Bolzen), weil einer der Stützen durchgebrochen war..
Danach kommt die große Abdeckung (vier Schrauben… zwei hinten und zwei vorne) ab.
Diese große Abdeckung hängt unter dem Schwungrad, und muss hin und her „gewackelt“ werden, um befreit zu werden.
Danach kommt der Auspuff selber ab.
Aber zuerst die zwei kleine Bolzen ausschrauben, die den Auspuffschutz halten.
Die zwei größeren Bolzen, die den Auspuff halten, sind mit einem Sicherheitsband aus Metall geklemmt… das wahrscheinlich sichern sollte, dass die Bolzen nicht durch Vibrationen frei gewackelt werden.
Diese Klemmen werden mit einem Schraubendreher o.ä. Werkzeug zurück gebogen.
Danach die zwei Bolzen entfernen, und der Auspuff zur Seite legen.
Jetzt wird es spannend, und die Konstruktion (sogenannter Ansaugstutzen) mit dem Vergaser und Luftfilter-Gehäuse wird gelockert, aber nicht abgebaut.
Nun ist die Konstruktion locker genug, dass man sie so drehen kann, dass man Zugang zum Vergaser hat. Und so wenig wie möglich andere Dinge abbauen muss, oder Kleinteile ausknipsen muss… und eventuell nicht mehr wissen wohin damit.
In meinem Falle, war die kleine Wanne des Vergasers (sogenannte Schwimmergehäuse) dermassen verdreckt und verrostet, dass das kleine stecknadelgroße Loch in der Schraube immer wieder verstopft wäre.
Daher hieß die Devise in meinem Falle, eine Sprühdose verwenden (mit Vergaser-Reiniger oder Bremsen-Reiniger), um so viel wie nur möglich von dem Dreck zu entsorgen, und dem Vergaser zurück zum neuen Leben zu helfen. Oben drauf müsste ich mit einem Schraubendreher die Oberfläche in der Wanne kratzen.
WARNUNG: Diese deutlich sauberere Wanne ist immer noch eine tickende Zeitbombe, deren Kleinstpartikeln den Vergaser wieder verstopfen können. Ganz klar ist, dass ich diese Wanne ersetzen muss. Wahrscheinlich den kompletten Vergaser sollte ersetzt werden.
Ich habe vorsichtshalber auch die Innereien des Vergaser mit dem Reiniger sauber gesprüht.
Danach alles trocknen (oder trocken lassen).
Und alles wieder zusammenschrauben.
Danach den „Primer“ ca. 5 bis 7 mal betätigen, dann ziehen.
Jeder Motor freut sich
Ein letztes Bild von der Gestänge und von dem Fliehkraftregler… ist vielleicht hilfreich beim zurück bauen.

















Hallo,
Danke für die Anleitung. Ich habe auch einen Rasenmäher mit Vantage 35. Nach etlichen Jahren würde ich ihm gerne einen Service spendieren und sowohl Luftfilter als auch Öl tauschen. Ich finde leider nirgends Angaben welches und wie viel Öl benötigt wird und woher ich einen Filter bekomme. Der alte löst sich in viele kleine Schaumstoffteile auf…
Können Sie mir da weiterhelfen?
Gruß und Danke!
Maik
Das sind zwei gute Fragen, Maik.
Die Ölmenge kenne ich nicht, aber ist es nicht so, dass der Deckel zum Öl-Tank auch ein Messstab ist, um die Menge Öl im Motor nachzumessen?
Wenn ja, dann Öl einfach nach und nach füllen, und nach und nach messen. Dauert zwar länger, aber am Ende hast du die richtige Menge drin.
Und ganz klar, alte Schaumstoff-Filter bröckeln… ist halt so.
Und sie werden ersetzt mit neuem Schaumstoff.
Ich bin mir sicher, dass es keine Filter mehr im Zubehör-Handel gibt… der kleine Rasenmäher ist jetzt zu alt.
Für meinen Rasenmäher habe ich ganz einfach ein Stück Schaumstoff zurecht geschnitten, und es in das Filter-Gehäuse platziert.
Es braucht keinen perfekten Sitz zu haben.
Wichtiger ist, dass der ganze Dreck & Staub, die der Motor zum fliegen bringt, es gar nicht schafft, in den Vergaser zu drängen.
Hallo, ich stehe vor dem Problem, dass mein Oldie Vantage 35 nur noch quasi auf Standgas läuft, und bei Belastung recht schnell ausgeht, obwohl Vergaser gereinigt, und eigentlich alles (Drosselklappe usw.) auf Vollgas steht. Selbst den „Primer“ bei laufenden Motor betätigen bringt Null! Kerze ist verrußt und bleibt trocken! Warm springt er praktisch nicht mehr an, und er suppt mittlerweile auch Öl aus der Entlüftung, welches ich aber notdürftig auffange. Früher ist er noch nach anfänglichen Drehzahlproblemen nach einigen Sekunden hochgelaufen, und ich konnte mähen, aber mittlerweile tut er auch das leider nicht mehr. Gerade dieses verspätete Hochlaufen kann ich mir bis heute nicht schlüssig erklären! Was könnte also die Ursache sein?
Danke, André für deinen Beitrag.
Das sind ja eine Menge Probleme…
Ich denke, wenn er läuft, aber bei Belastung ausgeht, dann kriegt er zu wenig „brennbares“… und das heißt, entweder ist der Luftweg verstopft, oder zu wenig Benzin fließt.
Ich sage das, weil die Kerze trocken bleibt… und es heißt immer, ist die Kerze trocken, liegt die Ursache am Vergaser… ist die Kerze naß, liegt die Ursache an der Zündung.
Übrigens, eine verrußte Kerze ist keine Hilfe bei der Suche nach einer Lösung… entweder mit einer Neuen ersetzen, oder mit einer Drahtbürste sauber schrubben.
Und wenn er Öl suppt, dann hat er eindeutig zu viel Öl drin. Lese bitte den Kommentar oben von Maik, auch meine Antwort dazu.
Und zum verspäteten Hochlaufen, kann ich nur daran erinnern, dass jeder Motor besser warm läuft, als kalt. Und ich frage mich wie die Kompression bei deinem Vantage ist. Vielleicht sind die Kolbenringe verschlissen, und dichten im Zylinder erst im warmen Zustand.
Danke für die superschnelle Antwort! Dazu will ich folgendes ergänzen: Öl ist garantiert nicht zu viel drin, eher zu wenig! Der Motor hat in Hanglage (zum Vergaser gekippt) mit dem Ölauswurf angefangen, später wurde es auch bei gerader Fahrt immer mehr, er „schaufelt“ nun faktisch alles raus, was geht, Evtl. sind hier irgendwelche Ventilführungen ausgeleiert, jedenfalls sammelt sich in der kleinen Kammer (mit dem draufgeschraubten Blech) auf der Vergaserseite immer mehr Öl, als wieder zurück in den Motor laufen kann, bis es nach wenigen Minuten austritt – warum immer das so ist.
Das frühere Hochlaufen passierte innerhalb weniger Sekunden, m.E. eher so, als müsste intern etwas „freigeblasen“ werden…in so kurzer Zeit dürfte der Motor kaum an Wärme gewonnen haben.
Kerze habe ich natürlich immer auch mal gesäubert – ich mutmaße allerdings, dass Öl mit verbrannt wird, und daher der Ruß kommt.
Benzin scheint er tatsächlich zu wenig zu bekommen, aber warum? Der Vergaser, wie gesagt, scheint sauber, die winzige Ansaugöffnung in der Schraube unten ist frei, wie auch sonst alle „Löcher“…eigentlich müsste das Ding abheben, ist aber seit einiger Zeit kaum noch zu Starten zu bewegen..
Schlechte Kompression könnte auf Grund des Alters gut sein, aber müsste da nicht trotzdem die Kerze patschnass sein, nach mehreren erfolglosen Startversuchen? …ist sie aber nicht – mir ein absolutes Rätsel. Hätte den Kumpel gerne noch gefahren, bis er sich irgendwann intern auflöst (letztes Jahr extra nochmal gebrauchte Kurbelwelle eingesetzt, da der Vorgänger wohl wegen altem festen Rußablagerungen in der Kolbenkammer gebrochen war! …sowas hatte ich auch noch nicht 😉
Werd´ mir nun wahrscheinlich doch einen neuen zulegen müssen. Im Visier: CastelGarden XS 50 BS…
Wg. Öl ist vielleicht ganz einfach eine neue Kopfdichtung angebracht… hast du vielleicht den Kopf ab gehabt, um die Kurbelwelle zu ersetzen?
Oder sonst eine Dichtung irgendwo… Motoren sollten nicht Öl lecken, außer natürlich alte Motorräder von Triumph 🙂
Und wg. zu wenig Benzin, ich tippe als Ferndiagnose auf dem Schwimmernadelventil (reguliert die Menge Benzin, die hinein fließt)… aber bitte den ganzen Benzin-Weg kontrollieren, vom Luftloch im Tankdeckel, durch den Tank, und die Leitung zum Vergaser…
Oder auf die faule Art, Tankdeckel ab, und Tank höher halten, dann starten, und beobachten & hören… aber nicht mähen!
Und ähnlich faul, Leitung vom Vergaser abziehen und Benzin sammeln… fließt genug? ununterbrochener Fluss?
Notfalls, den Vergaser komplett auseinander bauen und säubern.
Einen Neuen kannst du am Ende kaufen, wenn der Alte wirklich nicht mehr zu retten ist.
Hallo
Bei meinem Vantange 35 begann es mit Startproblemen. Später kamen starke Drehzahlschwankungen während des Betriebes hinzu, bis er sich kaum noch überreden ließ anzuspringen. habe als erstes den uralten Luftfilter erneuert, aber es blieb beim schlechten Laufen, nun habe ich den Vergaser ausgebaut und ein Freund hat ihn im Ultraschallbad gereinigt. Als ich ihn wieder eingebaur hatte und startete kam er auch nach einigen Versuchen – diesmal jedoch lief er auf höchster Drehzahl und die ließ sich nicht mehr runter stellen.
Vermutlich habe ich das Fliehkraftreglergestänge falsch eingehängt oder so. Hast du dazu mal ein oder zwei Fotos, wo ich die Löcher erkennen kann in denen die Feder und das Gestänge hängt?
Tja, Andreas, Startprobleme kann man nur so lange ignorieren, nicht wahr?
Der höchste Drehzahl kann auch auf Falschluft hindeuten… also, eine fehlerhafte Dichtung irgendwo.
Aber falls es denn doch „nur“ eine falsche Zusammensetzung gewesen sein sollte, zeigen meine Fotos 2, 3 und 4 etwas von dem Fliehkraftregler. Nicht hilfreich?
Ansonsten hätte nur das eine andere Foto von der Gestänge… füge ich gleich dazu.
Danke für die Antwort
,… der Fliehkraftregler – tut nix mehr.
habe eine neue Ansaugkrümmerdichtung eingebaut sowie die Zündkerze gewechselt.
dann lief er ca 5min auf mittlerer Drehzahl und ließ sich auch stellen
bis es dann im Motor anfing mächtig zu rasseln. (äußerlich keine Ursache zu erkennen)
Nun werde ich mich doch von ihm trennen
Hallo,
Ich habe eine Tecumseh Vantage 35 rasenmäher. Ich verkaufe es. Meine wohnplatz ist Almelo, Niederlande.
Er hattet eind neue filter, bougie, packung. Leider geht es nicht an.
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Hey Daniël,
ich denke, es wird wenig Interesse geben, weil der Rasenmäher nicht funktioniert… aber trotzdem, wünsche ich dir viel Glück mit dem Verkauf.
Und weil ich neugierig bin, was ist eine „Bougie“, und was ist eine „Packung“?
Warum hat mein vantage 35 wohl gar keinen Gaszug? Auch keine Vorrichtung dafür?
Sorry wg. meiner sehr späten Antwort, Ulrich.
Ich gehe davon aus, dass du nicht den Start-Stop Hebel und dessen Seilzug meinst, sondern den Seilzug mit Griff, um den Motor anzukurbeln.
Und in dem Fall, lautet meine Antwort: der Seilzug ist offensichtlich abgerissen, und vermutlich weggeworfen worden.
Weil jeder kleine Rasenmäher-Benziner wohl so gestartet wird, müsste die Vorrichtung vorhanden sein.
Die Vorrichtung dafür ist unter der Abdeckung zu finden.
Um daran zu kommen, schau‘ mal oben bei meinem Absatz „6. Schritt – Vergaser (fortgeschritten)“. Darin wird beschrieben, wie man die Abdeckung abnimmt.
Lass‘ hören, wie es läuft…
Danke Danke.
Darf ich mal fragen, in wie fern hat es geholfen?
Was war bei Deinem Rasenmäher los?